Luxusthemen

Gedankenkarussell

schachmatt

Ich habe wieder einmal nicht mitgedacht. Meine derzeitige Gef?hlslage l??t mich fahrl?ssig Entscheidungen treffen. Ich entwickel mich in diesen Dingen zum Wiederholungst?ter. Nur, dass das Opfer dabei stets ich selbst bin. Dass es ein Fehler werden w?rde, wu?te ich bereits vorher. Doch ich war bereit, ihn einzugehen, denn schlie?lich versprach ich mir auch etwas davon. Nur f?r einen Moment, doch das sollte es mir wert sein. Die Rechnung w?re auch aufgegangen, h?tte ich nicht aus einer einfachen Laune heraus, und weil es zeitlich grad so sch?n passte, einem vorgezogenen Treffen zugestimmt. Ich habe meinen Joker un?tz und zu fr?h verspielt. Dabei w?re der richtige Moment f?r ihn und f?r das, was ich mir versprach von ihm zu bekommen, schneller als gew?nscht zur Stelle gewesen. Mein Fehler hat nicht nur zur Folge, dass ich mir selbst etwas verbaut habe, das mir gut getan h?tte, sondern dar?ber hinaus f?hrt er dazu, dass ich mich nun vorzeitig an genau diesem Punkt befinde, f?r den ich ihn vorgesehen hatte. Doch jetzt ohne das As im ?rmel. Der K?nig ist schon lange vom Spielfeld verschwunden, und nun auch noch der letzte Bauer. Ich dumme Kuh.

3 Kommentare 25.12.05 19:30, kommentieren

Herrje

"PS: Bitte k?mmere dich um sie! Ich wei? sie braucht dich momentan!"

Sie braucht nicht mich, sie braucht jemanden, irgendjemanden. Und genau das ist ihr eigentliches Problem. Und das wird nun immer mehr zu meinem werden. Dabei hab ichs in der Hand. Ich k?nnte mein allumfassendes Verst?ndnis, welches sich g?tig jedem noch so verworrenen und unn?tigen Gedankengang widmet, wieder in die strenge Konsequenz umwandeln, die nichts ausser der Umsetzung einer L?sung akzeptiert. Aber nein. Menschlichkeit ist ja schlie?lich auch mal ganz nett, ausnahmsweise.

"Ich werde nat?rlich versuchen, mich um sie zu k?mmern. Es wird aber realistisch gesehen aufgrund der Distanz zwischen uns -und damit meine ich nicht nur die geographische- nicht allzu viel bewirken k?nnen, bef?rchte ich. Doch es wird reichen, damit du dir zumindest keine Sorgen darum machen musst. "

Bla! Frohes Fest!

21.12.05 12:01, kommentieren

genetisch bedingt

Absolut unn?tig, und doch tu ichs:
Ich denke bereits jetzt dar?ber nach, was ich f?r die Fahrt am Freitag anziehen und was f?r die n?chsten beiden Tage einpacken soll. D?mlich! Dem Wetter nach sollte nur eines gelten: warm. Und es gibt dort auch nichts und niemanden, f?r das/den auch nur der Hauch von Bem?hung lohnenswert w?re. Nicht mal in gedanklicher Version. Mit meinem heute arrangierten Termin beim Friseur, ganz frisch vor der Abreise, ist mein Soll schon mehr als erf?llt. Na gut, einverstanden!
Dann werde ich nur noch abw?gen m?ssen, welche meiner inneren Werte ich einzupacken gedenke. Denn auch da ist Verschwendung h?chst unangebracht.

14.12.05 23:45, kommentieren

Hoppla

Habe mich heute spontan dazu entschlossen, am Wochenende mit meiner Tante zu ihrer Tochter-meiner Cousine, nach Wiesbaden zu fahren. Das M?dchen hat n?mlich Geburtstag, aber niemanden, der mit ihr feiern m?chte. Den einen, den es gibt und auf den diese Beschreibung zutrifft, will sie aber nicht. Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls nehme ich mir so wissentlich meine ersehnte Zeit f?r mich, welche ich als Pr?ventivma?nahme f?r das darauffolgende Wochenende und den damit verbundenen und nicht ausbleibenden Stressattacken ansah.
Klingt selbstlos?! Ist es aber nicht.
Letztendlich ist es nur ein weiterer Ablenkungsversuch, der mich, wenn der Plan funktioniert, davon abhalten soll, zum Nachdenken und hobbypsychologischen Erforschen der dabei errungenen Ergebnissen zu kommen. Abgesehen davon stresst mich diese Stadt hier zur Zeit ungemein. Gro?stadtkoller - gibts das?

4 Kommentare 14.12.05 01:52, kommentieren